Massagen
Preise
Triggerpunktmassage:
30 min. 35,- €, 5er Karte 160,- €, 10er Karte 300,- €
Handreflexzonenmassage:
20 min. 25,- € , 5er Karte 110,- €
Fussreflexzonenmassage:
20 min. 25,- €, 5er Karte 110,- €
Was sind Triggerpunkte?
Triggerpunkte und Myogelosen
Wie sogenanne Triggerpunkte und Myogelosen chronische Schmerzen verusachen können.......
Was sind Triggerpunkte?
Ein Triggerpunkt ist ein "Zentrum erhöhter Reizbarkeit im Gewebe, das bei Druck empfindlich reagiert und bei Überempfindlichkeit übertragene Schmerzen verursacht."
Durch Überbelastung oder Schonhaltung bei Schmerzen wird die Muskulatur mangelhaft mit Sauerstoff versorgt.
Das führt dazu, dass dieser Muskel nicht mehr richtig ernährt und mit genügend Sauerstoff versorgt wird. Das hat zur Folge, dass der Muskel sich an dieser unterversorgten Stelle dauerhaft verkrampft.
Mögliche Ursachen
Zur
Erklärung möglicher Ursachen einer Myogelose werden mehrere Hypothesen
diskutiert, von denen die drei geläufigsten hier benannt werden:
1.
Die Muskelspasmus-Hypothese, als bisher nicht durchgesetzte
Hypothese, erklärt Myogelosen mittels der Aktivität sogenannter
Motoneuronen (den Muskel direkt oder indirekt kontrollierende
Nervenzellen). Die Rückkopplung (Alpha-Gamma-Kopplung) zwischen
unterschiedlichen Motoneuronen, in definierten Bereichen des Muskels,
führt zu muskulär bedingten Gefäßkompressionen, somit zu Ödemen und
lokaler Ischämie (Minderdurchblutung eines Gewebes).
2. Die Mikrotrauma-Hypothese wiederrum stützt sich auf die mechanisch bewirkte Traumatisierung von u.a. Muskelfasern, Kapillaren und Sehnen, die zur Aktivierung sogenannter Nozizeptoren (auf die Schmerzregistrierung spezialisierte Nervenendigungen) führt. Die Ausschüttung bestimmter chemischer Stoffe führt zu erhöhter Durchlässigkeit (Permeabilität) der Blutgefäße, demzufolge lokalen Ödemen und letztendlich lokaler Ischämie.
3. Letzten Endes stützt sich die Sympathicus-Hypothese auf eine Reihe klinischer und wissenschaftlicher Hinweise, die dem sympathischen Nervensystem eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung von Myogelosen zuspricht.
Entgegen
allopathisch-medikamentöser Schmerztherapien, zur Aufhebung bzw.
Unterdrückung des Schmerzempfindens (Analgesie), ist bei der Behandlung
von Myogelosen als primäres Behandlungsziel auf die
Desensibilisierung hypersensibler Gewebe und die Wiederherstellung von
Beweglichkeit und Funktion aufgrund ihrer ursächlichen Störungen zu
achten. Wegen der Vielzahl an Einflüssen auf die
Muskulatur gestaltet sich die präzise Bestimmung der Hierarchie der
ursächlichen Störungen allerdings schwierig.
Mögliche Folgen
Im Prinzip ist bei jedem
Schmerzsyndrom die Muskulatur (zumindest refelktorisch) beteiligt.
Daher kann eine Myogelose ein Grund sein für einen vermeintlichen Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen allgemein, Verspannung der Nackenmuskulatur, Auslöser für Kopfschmerzen oder auch Migräne.
Zudem wären u.a. Aufbissstörungen oder Kiefergelenksschmerzen zu
nennen. Auch bei Erkrankungen der inneren Organe, wie
Lungenerkrankungen oder Magenprobleme, ist die Muskulatur sekundär oftmals involvier
Ist eine solche Verspannung erst einmal dauerhaft vorhanden, so kann der Muskel erst recht nicht mehr versorgt werden und das Zentrum des Schmerzgeschehens, der inzwischen entstandene Triggerpunkt unterhält sich selbst.
Der Teufelskreis ist geschlossen:
Unterversorgung - Verspannung - noch mehr Unterversorgung - noch mehr Verspannung etc. etc.
Die folgende Schonhaltung, die daraufhin eingenommen wird, unterstützt wiederum die Verspannung anderer Muskelgruppen und birgt die Gefahr der Entstehung neuer Triggerpunkte.
Von Rene Gräber, 24211 Preetz / (Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge)
Quelle: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Myogelosen.htm